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Unsere Projekte

Ebola-Nothilfe in der Demokratischen Republik Kongo

Misereor-Projekt zur Eindämmung des Ebola-Ausbruchs

Projektjahr: 2026
Projekthintergrund

Im Norden der Provinz Ituri in der Demokratischen Republik Kongo breitet sich aktuell ein Ebola-Ausbruch aus. Besonders gefährdet sind Menschen in dicht besiedelten Gebieten, Binnenvertriebene in Camps sowie Patientinnen, Patienten und Mitarbeitende in kirchlichen Gesundheitseinrichtungen. Durch die Nähe zu Uganda, wichtige Handelsrouten und viele Fluchtbewegungen besteht ein hohes Risiko, dass sich die Krankheit weiter ausbreitet.
Das Projekt der Diözese Mahagi-Nioka stärkt die lokale Gesundheitsversorgung und die gemeindebasierte Prävention. In 24 kirchlichen Gesundheitseinrichtungen sollen Schutzmaßnahmen verbessert, Personal geschult und Triage- sowie Screeningbereiche eingerichtet werden. Zudem werden 450 Gemeindegesundheitshelferinnen und -helfer ausgebildet, damit Verdachtsfälle schneller erkannt, gemeldet und begleitet werden können.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Aufklärung: Über Radio, WhatsApp, Informationsmaterialien und Gespräche mit religiösen und lokalen Führungspersonen werden Menschen in ihrer Sprache über Ebola, Schutzmaßnahmen und den richtigen Umgang mit Verdachtsfällen informiert. Auch sichere und würdige Bestattungen werden unterstützt, um Infektionsketten zu unterbrechen.

Maßnahmen
  • Ausbau von Schutzmaßnahmen in Krankenhäusern, Gesundheitszentren und lokalen Gesundheitsstationen
  • Schulung des medizinischen Personals zur Früherkennung, sicheren Behandlung und Infektionsprävention
  • Aufklärung der Bevölkerung über Hygiene-, Abstands- und Schutzregeln durch Dorfgesundheitshelfer:innen
  • Verteilung von Informationsmaterialien und Plakaten in verständlicher Form und in lokalen Sprachen
Ergebnisse

Die GdM unterstützt das Misereor-Projekt mit 9.000 Euro.